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Holzindustrie Fürst zu
Fürstenberg GmbH & Co. KG


Hochstraße 2
78183 Hüfingen
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geprüfte Qualität
 
Fürstenberg News
 
 

IPPC

Wir sind im Bereich IPPC zertifiziert und verwenden ausschließlich behandeltes Holz zur Verarbeitung.

IPPC steht für International Plant Protection Convention und ist eine Unterorganisation der FAO (Food and Agriculture Organisation der UN). Sie stellt seit mehr als 50 Jahren den internationalen Rahmen für den Schutz von Pflanzen gegen die Einschleppung und Verbreitung von Schadorganismen dar. Der IPPC-Standard Holzverpackungen beschreibt anerkannte Maßnahmen, die im Regelfall von allen IPPC-Mitgliedsländern als hinreichend für die Behandlung von Holzverpackungen angesehen werden sollen.

ISPM Nr. 15: INTERNATIONAL STANDARD FOR PHYTOSANITARY MEASURES

In der “Richtlinie zur Regelung von Holzverpackungsmaterial im internationalen Handel“ werden folgende Anforderungen gestellt:

Grundsätzliche Regelungen

Technische Voraussetzung für die Hitzebehandlung:

  • Geeignete Behandlungskammern für die Hitzebehandlung (mind. 56 °C und mind. 30 Minuten Behandlungsdauer). Die Hauptprüfung und techn. Prüfung erfolgen im jährlichen Wechsel.
  • Dokumentation der durchgeführten Behandlung (Diagramm bzw. Protokoll; Aufbewahrung für mind. 3 Jahre).


Die Überprüfung der Betriebe erfolgt jährlich.

Voraussetzung für die Vergabe der Registriernummer ist eine Kontrolle des die Behandlung durchführenden Betriebes auf die Einhaltung der hier aufgeführten Anforderungen. Betriebe, die aus zugeliefertem behandeltem Holz, Verpackungen herstellen und die Markierung selber anbringen möchten, müssen ebenfalls registriert und kontrolliert werden.

Die Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg erfüllt alle Forderungen lt. IPPC-Standard, ISPM Nr. 15 und besitzt die Zulassung zur Hitzebehandlung sowie für die sog. Sirex-Behandlung (Standort Hüfingen).
Unser Stammsitz in Hüfingen (Baden-Württemberg) ist beim zuständigen Regierungspräsidium registriert und zugelassen.

 

Kennzeichnung

Zusammensetzung der Registriernummer:

  • Eine Verpackung mit Vollholzanteil muss mit der Registriernummer und dem IPPC-Logo deutlich sichtbar an zwei Seiten markiert werden
  • Rote Farbe darf nicht verwendet werden
  • Stauhölzer unterliegen den gleichen Bedingungen
  • Verpackungen aus reinen Holzwerkstoffen sind davon nicht betroffen
  • Es gibt keine zeitliche Befristung für die Hitzebehandlung
  • Es ist kein Pflanzengesundheitszeugnis erforderlich
  • Eine Nichtholzerklärung für Packmittel aus Holzwerkstoffen ist nicht erforderlich

 

Nutzung von entrindetem Holz:

Schnittholz muss entrindet sein. Kleinere Rindenstücke sind zulässig wenn sie:

  • weniger als 3 cm in der Breite messen (ungeachtet der Länge) oder
  • mehr als 3 cm in der Breite messen, wenn die Gesamtoberfläche der einzelnen Rindenstücke weniger als 50 cm2 beträgt

Grundsätzlich sollte die Holzfeuchtigkeit nicht mehr als 20% betragen (Gefahr der Pilzbildung)

 

Behandlungsverfahren:

  • Hitzebehandlung (HT-Behandlung) mit einer Kerntemperatur von mindestens 56 °C über einen Zeitraum von mindestens 30 Minuten oder
  • Begasung mit Methylbromid

 

Hier finden Sie wichtige Einfuhrvorschriften www.hpe.de/einfuhrvorsch.htm